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Girokonto mit Prämie 2026: Der große Ratgeber für bis zu 250€ Startguthaben

Ein kostenloses Konto ist gut. Ein Konto, das dich bezahlt, ist besser. Erfahre hier, wie du 2026 die maximalen Prämien abräumst.

Update: 22.12.2025
Lesezeit: ca. 6 Min.
Redaktionell geprüft

Im Jahr 2026 tobt der Kampf um Neukunden weiter. Direktbanken wie C24, ING, Comdirect oder DKB locken mit Prämien, die oft höher sind als die Zinsen auf dem Sparbuch. Doch nicht jedes Angebot ist Gold, was glänzt. In diesem Guide erfährst du Strategien, wie du die Prämien sicher erhältst und welche Fallstricke du vermeiden musst.

Warum schenken Banken dir überhaupt Geld?

Es wirkt auf den ersten Blick unseriös: Warum sollte mir eine Bank 100 Euro schenken, nur damit ich ein kostenloses Konto eröffne? Der Grund liegt in der Betriebswirtschaft, genauer gesagt in den Customer Acquisition Costs (CAC).

Für eine klassische Filialbank kostet die Gewinnung eines neuen Kunden durch Fernsehwerbung, Filialmieten und Personal oft über 300 Euro. Direktbanken haben diese Kostenstruktur nicht. Sie nehmen das gesparte Budget und geben es lieber direkt an dich weiter. Das ist effektiveres Marketing als jedes Plakat an der Bushaltestelle.

Das bedeutet für dich: Der Bonus ist kein Almosen und kein Betrug, sondern ein kalkulierter Marketing-Invest der Bank. Du darfst (und solltest) ihn nutzen!

Die 3 Arten von Boni in 2026

  • 1. Das Startguthaben (The Easy Money): Einmalige Zahlung (oft 50€-75€) kurz nach der Eröffnung. Bedingung ist meist nur eine aktive Nutzung (z.B. 3x Apple Pay).
  • 2. Der Gehaltsbonus (The High Roller): Hier winkt die höchste Prämie (oft +50€ bis +100€ extra), wenn du das Konto zu deinem Hauptkonto machst und echtes Gehalt eingeht.
  • 3. Kunden werben Kunden (The Networker): Du bist zufrieden? Dann lade Freunde ein. Viele Banken zahlen 50€ pro Freund. Das summiert sich schnell.

Die Bedingungen: Der Teufel steckt im Detail

Damit du die Prämie garantiert erhältst, musst du das Kleingedruckte verstehen. Wir bei Giropilot analysieren täglich die AGBs der Banken. Das sind die häufigsten Hürden 2026:

1. "Geldeingang" vs. "Gehaltseingang"

Das ist der wichtigste Unterschied überhaupt!

  • Geldeingang: Hier reicht es oft, wenn du Geld von deinem eigenen Zweitkonto überweist (sogenannte Eigenüberweisung). Die Bank will nur sehen, dass Geld fließt.
  • Gehaltseingang / Lohn / Rente: Die Bank prüft den Buchungsschlüssel ("SALA"-Code). Eine Überweisung von deinem anderen Privatkonto zählt hier NICHT. Es muss Geld vom Arbeitgeber, der Rentenkasse oder BAföG-Amt sein.

2. Der "Aktivstatus" und Kartennutzung

Banken hassen "Karteileichen" (inaktive Konten). Fast alle Prämien 2026 erfordern eine aktive Nutzung. Meistens lautet die Regel: "Nutze die Karte 5 Mal innerhalb der ersten 3 Monate für Zahlungen im Handel (Apple Pay / Google Pay)."
Das ist einfach zu lösen: Kauf dir morgens 5 Tage hintereinander einen Kaffee oder ein Brötchen beim Bäcker. Schon ist die Bedingung erfüllt.

3. Die Neukunden-Frist

Prämien gelten nur für Neukunden. Doch wann ist man das?
In der Regel giltst du als Neukunde, wenn du in den letzten 6 bis 12 Monaten kein Konto bei der jeweiligen Bank hattest. Warst du vor 3 Jahren mal bei der Comdirect und kommst jetzt zurück? Glückwunsch, du zählst wieder als Neukunde und bekommst die Prämie erneut!

Profi-Tipp: Die Steuerfalle vermeiden

Viele Nutzer wissen das nicht: Bankprämien sind steuerpflichtig! Sie zählen als "Sonstige Einkünfte" (§ 22 Nr. 3 EStG).

Die gute Nachricht: Es gibt eine Freigrenze von 256 Euro pro Kalenderjahr. Solange alle deine Prämien (Girokonto, Depot, Stromwechsel etc.) unter 256€ bleiben, ist alles steuerfrei. Kommst du auch nur einen Euro darüber, muss der gesamte Betrag versteuert werden. Behalte das im Hinterkopf, wenn du "Konten-Hopping" betreibst.

Hat das Auswirkungen auf meine Schufa?

Eine berechtigte Sorge. In Deutschland werden Girokonten in der Schufa eingetragen.

  • Das erste und zweite Konto: Wirken sich oft sogar positiv auf den Score aus, da sie zeigen, dass Banken dir vertrauen.
  • Das fünfte Konto in 2 Monaten: Das wirkt negativ. Banken könnten denken, du hast finanzielle Probleme.

Unsere Empfehlung: Wechsle dein Konto ruhig alle 1-2 Jahre, um Prämien mitzunehmen. Das ist unproblematisch. Vermeide es aber, 5 Konten gleichzeitig zu eröffnen, nur um die Prämien abzugreifen, wenn du vorhast, bald einen Immobilienkredit aufzunehmen.

Schritt-für-Schritt Anleitung zur Prämie

So gehst du technisch am besten vor, damit nichts schiefgeht:

  1. Cookies akzeptieren: Wenn du über Giropilot auf "Zum Deal" klickst, akzeptiere im Browser und auf der Bankseite alle Cookies. Das ist technisch notwendig, damit die Bank weiß, dass du über eine Bonus-Aktion kommst. Deaktiviere AdBlocker.
  2. Eröffnung: Fülle den Antrag wahrheitsgemäß aus. Nutze Video-Ident (geht am schnellsten, auch abends oder am Wochenende).
  3. Geld parken: Überweise direkt nach Erhalt der IBAN einmalig 50€ auf das neue Konto, damit es nicht auf "0" steht.
  4. Karte nutzen: Sobald die Debitkarte (oder virtuelle Karte im Handy) da ist: Geh einkaufen! Erfülle die Bedingungen sofort in der ersten Woche, damit du es nicht vergisst.
  5. Geduld: Die Prämie kommt selten sofort. Meistens prüfen die Banken die Bedingungen nach 4 bis 8 Wochen und überweisen dann das Geld.

Fazit: Leicht verdientes Geld für Disziplinierte

Girokonto-Hopping ist im Jahr 2026 einer der einfachsten Wege, den eigenen Stundenlohn aufzubessern. Für ca. 20 Minuten Arbeit (Eröffnung & Identifizierung) erhältst du 50€ bis 150€. Das entspricht einem rechnerischen Stundenlohn von über 300 Euro.

Wichtig ist nur Disziplin: Behalte das Konto, nutze es fair und kündige es nicht nach 2 Wochen wieder. Wer das Spiel fair spielt, kann über die Jahre vierstellige Summen an Bank-Boni einsammeln.

Bereit für deinen Bonus?

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